black-tech 

Coking Plant History and Arts

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Diese Website bietet Einblicke in meine künstlerische Arbeit als Musikerin und bildende Künstlerin unter dem Namen black-tech. Im Mittelpunkt stehen elektronische Musik, Zeichnung und Malerei - geprägt von der Ästhetik der Schwerindustrie, von Industriekultur, Technik und imaginären Zukunftsräumen, inspiriert durch mein Interesse für Astronomie.
 
Ergänzt wird diese Arbeit durch Fotografien von Lost Places, vor allem aus dem Ruhrgebiet. Meine Fotos zeigen verlassene Orte der Schwerindustrie und dokumentieren industrielle Architektur im Spannungsfeld von Verfall, Erinnerung und technischer Schönheit.
 
Neben meiner künstlerischen Arbeit finden sich hier Informationen zur Geschichte der Kokereien und zur Industriekultur des Ruhrgebiets, ebenso wie Eindrücke aus meiner Heimat und ausgewählten Orten industrieller Vergangenheit. Klang, Bild, Fotografie und Technik greifen dabei ineinander und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf industrielle Geschichte und Gegenwart.
 
Die Inhalte dieser Website werden regelmäßig erweitert und aktualisiert. Ein wiederkehrender Besuch lohnt sich.

 

Industrie wird Klang.

Ein Besuch auf einer Kokerei hinterlässt Eindrücke, die bleiben - Bilder, Geräusche, Atmosphären. Aus diesen Eindrücken entstehen bei mir Klang und Musik. Seit meiner Jugend ist elektronische Musik ein zentraler Bestandteil meines künstlerischen Ausdrucks. Maschinengeräusche, industrielle Texturen und futuristische Klangräume fließen in meine Arbeiten ein.
 
Auf meiner Website black-tech Music finden sich ausführliche Einblicke in meine elektronischen Produktionen unter dem Namen black-tech - von atmosphärischen Klangarchitekturen bis zu industriell geprägten Kompositionen.

Last release:

Artwork

Meine zeichnerische und malerische Arbeit ist eng mit meiner Begeisterung für Schwerindustrie verbunden - besonders für Kokereien. Ihre komplexen Strukturen, ihre monumentale Präsenz und ihre industrielle Ästhetik bilden den Ausgangspunkt meiner Bilder.
 
Dabei geht es mir nicht allein um das Abbilden des Sichtbaren, sondern um das Festhalten von Atmosphäre, Erinnerung und industrieller Identität. Die Werke sind Ausdruck einer persönlichen Nähe zu einer Industriekultur, die heute weitgehend verschwunden ist.
 
"Zeichnungen/Malerei"

Urbexen im Ruhrgebiet

Über mehr als zwanzig Jahre habe ich das Ruhrgebiet fotografisch erkundet - oft begleitet von meinem Sohn oder anderen Familienangehörigen. Mein besonderes Interesse galt verlassenen Orten der Schwerindustrie: stillgelegte Werkshallen, angrenzende Büro-und Betriebsanlagen. Eine Auswahl dieser Arbeiten ist auf der Seite "Revier" zu sehen.
 
Viele der entstandenen Fotografien besitzen heute historischen Charakter. In den letzten Jahren ist die Zahl zugänglicher Lost Places stark zurückgegangen. Anlagen der Schwerindustrie werden nach ihrer Stilllegung i.d.R. zügig vollständig abgerissen, sodass diese Orte kaum noch existieren.
 
Die Fotografie dieser Orte war für mich immer auch ein stilles Festhalten von Vergänglichkeit - ein dokumentarischer Blick auf eine industrielle Landschaft, die sich unwiderruflich verändert hat.






Kokereien und Hüttenwerke im Ruhrgebiet

Der Bergbau gehört leider der Vergangenheit an. Aber es gibt sie noch, die Ecken im Ruhrgebiet mit Industrie-Charme. In Duisburg an dem Hüttenwerk thyssenkrupp Steel, HKM oder auch Bottrop an der Kokerei Prosper.

Schwerindustrie in Oberhausen

Meine Heimat, meine Kindheit: in Frintrop groß geworden in der Nähe des Hüttenwerkes Oberhausen. Meine frühsten Kindheitserinnerungen: die Kühltürme an der Essener Straße, nachts der rote Himmel und die Geräusche der Hütte. mehr...

im alten Oberhausen
Oberhausen, wie es mal war
(© Sammlung Barz/Berg)

Schwerindustrie in Dusiburg

Heute ist Duisburg der einzige Standort, wo man noch Schwerindustrie erleben kann. Duisburg ist europäischer Stahlstandort Nummer Eins. Hier ist auch der Standort der hochmodernen Kokerei Schwelgern und der Kokerei HKM.

im Walzwerk, Thyssen Hütte
Im Walzwerk, Duisburg Thyssen-Hütte
(© Sammlung Barz/Berg)

  Schienenverkehr

Straßenbahnen im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet verfügte einst über das größte zusammenhängende meterspurige Straßenbahnnetz Europas. Verbindungen führten quer durch die Region - von Herten über Gelsenkirchen, Bochum bis nach Witten fahren, von Recklinghausen bis nach Oberhausen. Die Straßenbahn war über Jahrzehnte ein zentrales Verkehrsmittel für die Industriearbeiter und prägte den Alltag der Region.
 
Heute ist das Netz deutlich reduziert, einige Betriebe wurden vollständig stillgelegt. Dennoch lohnt sich eine Straßenbahnfahrt durch das Ruhrgebiet weiterhin: Sie eröffnet besondere Perspektiven auf Stadt, Industrie und Geschichte. Weiterführende Informationen, Buchpublikationen sowie Nachdrucke historischer Linien- und Gleispläne finden sich beim SBB-Verlag Dortmund, für dessen Buchprojekte ich historische Fotografien koloriert habe.


Plan der Gleisanlagen


 
Miezi mit Brunsviga 13 ZK

 
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Michaela Barz-Berg, 05.2002 - 2026